Der Meraner Höhenweg gehört zu den schönsten hochalpinen Rundwanderungen Europas. Auf einer Länge von 100 Kilometer umrundet der Meraner Höhenweg in einer Höhe von ca. 1.400 Metern Südtirols größten Naturpark, den Naturpark Texelgruppe. Dabei sind immer wieder Höhenunterschiede von einigen 100 Metern zu überwinden. Die Texelgruppe liegt zwischen der italienisch – österreichischen Grenze, dem Meraner Becken, Passeiertal und Schnalstal.

Die Wanderung wird in einen Süd- und einen Nordteil unterteilt. Im nördlichen Teil des Meraner Höhenwegs können Sie den höchsten Punkt am Eisjöchl, auf stolzen 2.895 Metern Höhe erreichen. Aber auch im südlichen Teil können Sie z.B. am Hochganghaus auf 1.839 Meter aufsteigen.

Für die gesamte Umwanderung des Höhenweg benötigen Sie je nach Kondition und Etappenlängen zwischen 3 und 8 Tagen. Aber keine Angst, entlang des Weges gibt es viele Jausenstationen, Gasthöfe und Schutzhütten, welche Südtiroler Schmankerln, Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch Schutz vor Regen und Gewitter bieten. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der einzelnen Einkehrmöglichkeiten.

Algund liegt auf der Südseite des Meraner Höhenweg: die Sonnenseite Der südliche Teil der Wanderung führt entlang den Südhängen der Texelgruppe. Genießen Sie das atemberaubende Panorama auf die eindrucksvollen Kulturlandschaften des unteren Vinschgaus sowie des Burggrafenamtes und Passeiertales. Allgemein kann man sagen, dass der südliche Teil des Meraner Höhenweg  von Mai bis November begehbar ist, einige Teile jedoch je nach Wetterlage sogar ganzjährig.

Sehenswertes am Meraner Höhenweg und im Naturpark Texelgruppe Es gibt viele Naturschönheiten entlang des Rundweges, die es zu entdecken gilt. Atemberaubend sind auch die Blicke auf die eindrucksvollen Berggipfel Tschigat (2.998 m), Mutspitze (2.294 m) und Matatzspitze (2.179 m). Ein weiteres Highlight ist der Partschinser Wasserfall, der mit einer Fallhöhe von 97 Metern zu den höchsten Südtiroler Wasserfällen zählt sowie die Spronser Seen, die höchstgelegene alpine Seenplatte in Südtirol mit 10 Bergseen auf einer Höhe von 2.117 bis 2.589 Metern.

Man trifft immer wieder auf mehrere Jahrhunderte alte Bergbauernhöfe, welche die alpine Landschaft durch die Bewirtschaftung in der Zeit geprägt haben. Damals wurden die Bauernhöfe aufgrund von Platzmangel immer höher angelegt. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass die Bewirtschaftung in dieser Höhe zu der damaligen Zeit äußerst schwierig war und auch heute noch teilweise ist.
Der nördliche Höhenweg des Meraner Höhenweg: der hochalpine Teil Der nördliche Teil der Rundwanderung führt durch das Pfossen- und Pfelderertal. Das Eisjöchl, das auf 2.895 Metern Höhe liegt und diese beiden Täler trennt, muss überschritten werden. Durch den hochalpinen Charakter ist der nördlich Teil meist nur in den Sommermonaten von Juni bis September begehbar.


Zugang von Algund Es gibt viele Zugänge zur Wanderung. Einen besonders schönen Zugang gibt es in Algund. Zuerst fährt man mit dem Sessellift nach Vellau (906 m) und dann nehmen Sie Südtirols einzigen Korblift, der pures Nostalgiefeeling versprüht und fahren damit zur Leiteralm (1.450 m, Telefon: 0473 448660) direkt am Meraner Höhenweg gelegen. So können Sie entspannt die Aussicht genießen und leicht und bequem den Höhenweg erreichen.

Falls Sie gleich sportlich loslegen möchten, können Sie natürlich auch gerne zu Fuß über den Weg Nr. 25 bzw. 25 A über Vellau die Leiteralm erreichen. Für geübte Wanderer gibt es auch die Möglichkeit den Vellauer Felsenweg Nr. 22 zu benützen. Dieser Weg verläuft unterhalb des Meraner Höhenweges bis zur Hochmut auf 1.361 Metern Höhe von wo aus Sie direkt auf den Meraner Höhenweg gelangen. Achtung: der Vellauer Felsenweg ist nur für Schwindelfreie geeignet!

Für Infos zur Sicherheit am Berg bzw. Rucksackcheck klicken Sie bitte hier.

Wenn Sie eine Wanderung auf dem Meraner Höhenweg planen und noch nähere Infos zu Unterkünften usw. benötigen. Wir sind für Sie da! Schreiben Sie uns oder nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice! Wir melden uns umgehend bei Ihnen!