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Die Vorteilskarte Südtirol GuestPass Algund ist im Übernachtungspreis aller teilnehmenden Betriebe inkludiert und an 365 Tagen im Jahr gültig. Sie bietet unter anderem: 
Die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol
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Weinpergeln, Flaumeichen und rätselhafte Knottn

In Bewegung

Ungestört vom Autoverkehr kann der plätschernde Wasserlauf mit seinen frischen Frühlingskräutern wie Brunnenkresse und Scharbockskraut genossen werden.
Am oberen Ende des Grabbachsteigs erreicht man den Algunder Waalweg, dem wir in Richtung Töll folgen. Hier, in der Flurgegend „Keschtnholz“, zeugen noch einige Kastanienriesen von der früheren Wichtigkeit der „Keschtn“ als Brot der armen Leute. Dort beim Gasthaus Konrad beginnt Vellau – ab hier war für Bettler nichts mehr zu holen. Sie machten kehrt um bei den begüterten Weinbauern in Algund ihr Glück zu versuchen. Der Platz heißt heute noch „bei der Lotter-Umkehr“! Wir kehren nicht um und biegen vom Waalweg ab um den Weinlehrpfad inmitten einer gepflegten Südtiroler Reblandschaft zu begehen (Nr. 25 A).

Auf Tafeln wird Wissenswertes zur Südtiroler Weinkultur vermittelt:

Rebsorten, Arbeit im Weinberg, Ernte, Keltern und Genuss. Unter den Pergeln dahingehend erreichen wir den Vellauer Wald, einen mystischen Flaumeichenwald, in welchem die Felstrümmer herumliegen – wie von Riesenhand gewürfelt. An milden Wintertagen sind die Knottn die Spielwiese der Boulderszene aus nah und fern. Die meisten dieser Steintrümmer stürzten nach der letzten Eiszeit vom Südhang der Texelgruppe. Bei einem dieser Steine haben die Vellauer Bergbauern ihre 80 kg schweren Körbe („Yhrn“) mit dem Traubengut erstmals abgesetzt um zu rasten: dort ist die „Untere Weinrast“. Das Keltern ließ man sich nämlich ungern nehmen, auch wenn der Ertrag der winzigen Weinäcker bis zu den Berghöfen hochzubuggeln war...

...von rätselhaften Felsen

Nicht weit von der Weinrast überragt ein noch größerer Stein das Laubdach des Waldes: der Schlundenstein, das „Matterhorn des Vellauer Waldes“. Charakteristisch die schlangenförmigen Linien des Gneises, regelrechte „Schlünde“. Im Umfeld des Steins sind prähistorische Steinzeichen in die Felsen eingemeißelt: Kreuze und Schalen. Weiter oben finden sich weitere merkwürdige Knottn: der Plunstein, der Maracklknott und ein Platz namens „Fraunussbaum“. Liebevoll weisen kleine Tafeln auf diese kuriosen Namen hin, offenkundig wandern wir auf heidnischen Spuren. Beim Schlundenstein beginnt der Abstieg auf dem Weg Nr. 21, der uns zum Traditionsgasthof „Leiter am Waal“ bringt, wieder mitten durch die autochthonen „Vernatsch-Reben“, die nach wie vor in der traditionellen Erziehungsform des Perglbaues angebaut werden.

Wir folgen dem Waalweg Richtung Töll bis zum Hotel Avidea. Dort biegen wir links ab, nehmen den Weg Nr. 7 hinunter zur Töller Straße. Linker Hand fällt der mit exotischen Bäumen bestandene Park von Schloss Plars auf. Nach dem Überqueren der Töller Straße gelangen wir über die mit groben Steinen gepflasterte „Tiefe Gasse“ zur Algunder Sennerei, von der es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt in Mühlbach/Algund ist.
 
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